Eisblock im Wasser

Das unfassbare Element Teil 2

Wasser ist das Element der Verwandlung”, sagt der Schriftsteller John von Düffel. “Wasser ist ein Element, das sich immer neu gestaltet, das sich neu strukturiert, und je nachdem, wo es ist, wie es ist, hat es auch eine völlige andere Beschaffenheit und Gestalt. Wasser ist nie gleich.

Im August letzten Jahres habe ich Teil 1 dieser Serie veröffentlicht. Er befaßte sich mit der flüssigen Gestalt von Wasser. In Teil 2 dreht sich alles um die eisförmige Erscheinung dieses Elementes, die mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Vor allem bei meinen Reisen ins winterliche Island war Eis omnipräsent. Dort begegnete ich gefrorenem Wasser in Form von grandiosen Gletscherlandschaften, Eisbergen, die ins Meer trieben, Schneekristallen, die vom Himmel fielen oder bizarren Eiszapfen und zugefrorenen Wassern, die zu kleinen Kunstwerken wurden. Es ist erstaunlich welch’ wunderschöne Kunstwerke Mutter Natur erschafft. Wenn man seine Fantasie spielen läßt, kann man in den Formen auch Dinge, Wesen oder Gesichter erkennen. Schaut euch die folgenden Fotos mal genau an. Was erkennt ihr in den Eisbildern? Laßt eurer Kreativität freien Lauf. Bin gespannt auf eure Ermittlungsergebnisse.

 

EisIsland1  Eisstrukturen

EisIsland5

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EisIsland4

EisIsland6

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Teilnehmer

Lichtvoll geht das Fotodetektivinnen Jahr 2015 zu Ende – neue Glanzlichter erwarten euch in 2016

Beim letzten Gruppenworkshop des Jahres 2015 widmeten sich die Fotodetektivinnen den lichtvollen Motiven der glitzernden Weihnachtsdeko der Stadt im Dezember. Unser Tatort waren die Arkaden der Hofstatt. Die Herausforderung lag diesmal für die Teilnehmerinnen darin, Sterne, Kerzen und Kugeln nicht einfach abzufotografieren, sondern ganz in Fotodetektivinnen Manier kreativ und ungewöhnlich darzustellen.

 

Es waren wieder spannende 3 Stunden Entdeckungstour mit Kamera. Die Aha! und Wow! Effekte blieben bei den anwesenden Fotodetektivinnen auch diesmal nicht aus. Es ist mir immer wieder eine große Freude zu sehen, wieviel Spaß und Neugierde die Fotodetektivinnen für ihr Lieblingshobby mitbringen. Und ich liebe es, Tipps und Tricks und mein angesammeltes Know How weiterzugeben, damit die fehlenden Kenntnisse in Technick und Gestaltung der Kreativität nicht im Wege stehen. Learning by doing ist die Devise aller Frauenworkshops. Und Lernen kann spielerisch leicht sein.
Teilnehmerin Ulrike Fuchs bringt es in ihrem Feedback auf den Punkt:

“Liebe Elisabeth, vielen Dank nochmal für den tollen Workshop, der mir riesig Spaß gemacht hat und bei dem ich jede Menge gelernt habe. Mein Kopf verarbeitet noch immer und die Tage werde ich mich an die Weisheit Deiner Thai-Lehrerin ran wagen: Uben, uben, uben!”

Fotodetektivin Ulrike gelang beim Lichterglanz Workshop diese wunderbare Aufnahme:

2Fotoworkshop_Farbspiel_Ulrike_Fuchs

Auch Friederike Conrads, mehrfache Wiederholungstäterin bei den Fotodetektivinnen Workshops, war ihrer Kreativität wieder auf der Spur. Ihr Lieblingsfoto aus für sie spannenden 3 Stunden ist dieses schöne Motiv: Toll eingefangen, Friederike.

Weihnachtskugeln

 

Auch in 2016 erwarten Euch viele interessante und ungewöhnliche Workshopthemen. Ich schmiede gerade Strategiepläne für die kommenden Monate und werde euch an dieser Stelle über die Termine informieren. Ich freue mich auf viele neugierige bekannte und unbekannte Fotodetektivinnen, tollen kreativen Austausch und strahlende Teilnehmerinnen im Neuen Jahr!

Bleibt fleißig am Auslöser, Eure Oberspürnase Elisabeth

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stimmungsvolle Weihnachtsfotos

Alle Jahre wieder: mit diesen 5 Geheimtipps gelingen dir tolle Stimmungsfotos unterm Christbaum

Alle Jahre wieder passiert es in vielen Wohnzimmern. Alles ist festlich dekoriert. Christbaum und Kerzen schaffen zauberhafte Stimmungen, die Familie kommt zusammen. Doch auf den Fotos, die Papi gemacht hat, ist hinterher nichts mehr zu sehen vom heimeligen Lichterglanz. Und statt leuchtender Kinderaugen gibt’s rote Pupillen. Ich habe aus meinem Geheimarchiv 5 Tipps rausgeholt, damit dir dieses Jahr richtig gute Fotos vom Fest und deinen Liebsten gelingen.

 

  1. Richtig Blitzen

    Um die festliche Weihnachsstimmung mit Lichterketten und Kerzen einzufangen, verzichte am besten auf zusätzliches Blitzen. Das kühle Licht des Blitzes zerstört die warmen Farben von Glühlampe und Adventskranzkerzen. Am besten du fotografierst mit dem vorhandenen Licht, stellst die ISO Zahl hoch und fotografiere mit möglichst offener Blende (kleine Blendenzahl). Ein lichtstarkes Objektiv ist da von Vorteil. Wenn du den integrierten Blitz an deiner Kamera nicht ausstellen kannst, halte immer etwas Abstand auf deine Liebsten oder klebe ein Stückchen braunes Backpapier über die Blitzlampe. Dadurch wird die Blitzfarbe wärmer und schmeichelnder fürs Gesicht. Mit einem Aufsteckblitz kannst du auch indirekt an die Decke blitzen. Das Licht fällt dann weich von oben auf Oma und Opa und erhellt den ganzen Raum. Verwende eine Verschlußzeit von 1/60 sec, dann fängst du auch noch etwas vom Stimmungslicht im Raum ein.

  2. Den Moment erwischen

    Die besten Augenblicke sind die, die ganz natürlich und ungestellt wirken. Das sind die Gänsehautmomente. Die großen Kinderaugen beim Warten aufs Christkind. Das glückliche Strahlen der Beschenkten, die Kinder beim Spielen mit ihren Geschenken oder Opas Nickerchen unterm Weihnachtsbaum. Beobachte sie mit deiner Kamera und fotografiere die Momente, wenn sie ganz in ihrem Element sind. Für ein stimmungsvolles Bild ist es überhaupt nicht wichtig, dass sie dabei in die Kamera schauen. Benutze am besten ein Teleobjektiv. Dann bemerken sie dich nicht beim Fotografieren und der Hintergrund wir gleichzeitig schön unscharf. Wenn du lieber mit Motivprogrammen fotografierst, benutze die Einstellung Portrait für eine schöne Trennung von Motiv und Hintergrund.

  3. Stimmungsvolle Details einfangen

    Vergiß nicht, das ein oder andere weihnachtliche Stilleben einzufangen. Den funkelnden Christbaum, die Geschenke darunter, die Hände beim Auspacken, der festlich gedeckte Tisch oder
    die Familie beim Anstoßen. Vielleicht möchtest du später ein schönes Jahresalbum machen, dann kannst du diese Fotos toll in deinem Fotobuch einsetzen.

  4. Fotos mit Perspektive

    Für spannende Weihnachtsfotos kannst du ruhig mal ein bißchen mit Perspektive und Schärfentiefe experimentieren. Fotografiere die Kleinsten aus der Froschperspektive, so kommen sie richtig groß raus oder nehme z.B. einen Ast vom Christbaum mit Kugel in den unscharfen Vordergrund für ein Portrait. Schön ist es auch, die Stimmung im schön geschmückten Haus mal von draußen durch das Fenster festzuhalten. Oder wie wäre es mit einem Gruppenfoto der Familie als Spiegelung in einer Weihnachtskugel?

  5. Gruppenfoto mit Christbaum

    Wenn du der Fotograf in der Familie bist, vergiß nicht, ein Foto von der gesamten Familie zu machen, also auch eins, wo du mit drauf bist. Bringe deine Liebsten vorm Christbaum, am festlich gedeckten Tisch oder lustig im Berg von ausgepackten Geschenken in Stellung. Dann platziere deine Kamera am besten auf einem Stativ und wähle den passenden Ausschnitt, bei dem du auch ein Plätzchen für dich frei hältst. Nun wähle den Selbstauslöser deiner Kamera mit der längsten Vorlaufzeit. Drück auf den Auslöser, lauf los und werfe dich ins Foto. Bei dieser lustigen Aktion wird deine Familie von selbst in schallendes Gelächter ausbrechen und es werden viele witzige Fotos entstehen.

Viel Spaß beim Umsetzen dieser kreativen Ideen.

Liebe Fotodetektivinnen und andere kameraaffinen Menschen, ich wünsche euch ein wunderschönes Weihnachtsfest mit vielen unvergesslichen Momenten und ein friedvolles Neues Jahr, in dem auch eure Kreativität nicht zu kurz kommt.

Feiertsscheee! Eure Oberspürnase Elisabeth

 

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Lichterglanz fotografieren

Glitter, Glanz und Gloria: lichtvolle Motive experimentell fotografiert

Die Tage sind wieder kurz, die Nächte sind dunkel. Doch der Dezember erstrahlt in weihnachtlicher Vorfreude in hellem Lichterglanz. Überall funkelt, blinkt und leuchtet es in der Stadt. In keiner anderen Zeit des Jahres findet man so zauberhafte Lichtstimmungen allerorts. Kein Wunder also, dass sich die Fotodetektivinnen im Dezember Workshop auf die Spuren des Lichts begeben.

Aber die Fotodetektivinnen wären nicht die Fotodetektivinnen, wenn sie dabei ganz normale Ermittlungsmethoden anwenden würden. Christbäume, Sterne, Kerzen und Kugeln werden nicht einfach abfotografiert, sondern Ihr lernt dabei, wie man mit experimentellen Techniken ungewöhnliche Bildeffekte, ja kleine Kunstwerke erzeugen kann. Dabei könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen und wild und ohne Konventionen eure Kreativität ans Licht bringen.

Termin ist der 18. Dezember 2015 von 15.30 – 18.30 Uhr. Treffpunkt auf dem Sternenplatzl am Rindermarkt.

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Flyer Salgado Kunstfoyer

Ausstellungstipp im November: Sebastiao Salgados beeindruckender Appell zu retten, was noch zu retten ist

Am vergangenen Mittwoch Abend begab sich der Club der Fotodetektivinnen auf eine packende Bilderreise in ferne, vom Menschen noch unberührte Winkel unseres Planeten. Sebastiao Salgado fotografierte einst Leid und Häßlichkeit des Krieges. Sein aktuelles Projekt Genesis, an dem er acht Jahre lang arbeitete, zeigt die Schönheit der letzten unberührten Naturräume der Welt, sowie die einzigartigen Menschen und Tiere, die dort leben. Farben läßt er dabei weg. Der Meister der Schwarzweißfotografie erzählt seine Bildergeschichte ganz reduziert, aber nicht weniger beeindruckend, mit eindringlichen Kompositionen aus Licht und Schatten.

Seit Wim Wenders  Dokumentarfilm “Das Salz der Erde” ist der brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado vielen ein Begriff. Seine Ausstellung “Genesis” gastierte bis August in Berlin, nun können seine 250 großformatigen Schwarzweiß-Fotos bei freiem Eintritt im Kunstfoyer der Versicherungskammer in München besichtigt werden. Ein eindeutiger Fall für die Fotodetektivinnen.

Die Drehtür am Eingang schleudert uns direkt hinein ins Geschehen. Sofort befinden wir uns inmitten gewaltiger Eislandschaften und Tausenden von Pinguinen und von links starren uns wütende Seelöwenaugen an. Die opulenten Schwarz-Weiß-Fotografien ziehen einen sofort in ihren Bann. Aber es wird auch sofort klar, dass hier nicht an Material gespart wurde. 250 Bilder sind eine Menge Holz für die Räumlichkeiten des Kunstfoyers. Es bestätigt wieder die These “weniger ist mehr”. Ein bißchen mehr Luft hätte der Wirkung des einzelnen Bildes gutgetan.
“Höchschte Konzentration” ist daher beim Besuch angesagt…

Inhaltlich ist die Ausstellung in 5 Bereiche eingeteilt: Planet South zeigt Fotos, die auf den Galapagosinseln und in der Antarktis aufgenommen wurden. Bei Sanctuaries bereiste Salgado isolierte Zonen und Völker der Erde, wie Madagaskar und West-Papua. In Africa befindet man sich inmitten arider Wüstenlandschaften, dem Überfluss des Okavangodeltas und seltsam aussehenden Frauen, die Teller im Gesicht tragen. In den Northern Spaces faszinieren Natur und Leben am Polarkreis. In Amazonia und Pantanal bringt uns der Fotograf die wilden Tiere und Völker seiner Heimat näher.

Salgados Fotografien haben eine enorme Anziehungskraft. Einige Bilder sind direkt, nah und unmittelbar, durch die Weitwinkelperspektive und beeindruckende Schärfe wirken sie auf mich brutal lebendig.  Faszinierend und befremdlich zugleich sind seine Portraits indigener Urvölker und ihrer Riten und Traditionen. Salgado zeigt die Frauen der Mursi in Äthiopien mit ihren riesigen Lippentellern und Skarifizierungen oder die Stammesangehörigen der Zo’é am Amazonas mit ihren Lippenpflöcken. Beim Anblick dieser Schönheitsideale läuft es mir kalt den Rücken runter. Dagegen sind Piercings in unseren Breitengraden der reinste Kinderkram. Dennoch wollen seine Fotografien nicht spektakulär sein. Sie strahlen immer anmutige Schönheit aus.
Aber Salgado kann auch leise, zart und sehr poetisch sein. Mir haben es vor allem seine Bilder mit den mystischen Lichtstimmungen angetan.
Jedes seiner Fotos ist eine kunstvolle Komposition aus Licht und Schatten, Strukturen, Linien und Formen, die beim Betrachter einen bleibenden Eindruck hinterlassen. So gelingt es Salgado, den Blick und das Bewußtsein der Besucher zu schärfen für die Kostbarkeit der letzten unberührten Winkel der Erde und die bewahrenswerte Diversität der Menschheit.

Wer kann, sollte diese Ausstellung mehrmals besuchen, um die Flut der eindrucksstarken Bilder aufnehmen zu können. Noch bis 24.01.2016 ist die Ausstellung täglich von 9-19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
“Ich würde sagen… sie sehen sich das mal an!”  – Unbedingt empfehlenswert!

 

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Verlorene Orte Teil 1 : Stahlharte Ermittlungen in Asche und Staub

Meine Ermittlungen auf der Suche nach ungewöhnlichen Orten haben mich hierher geführt. Es ist düster und unheimlich. Vorsichtig setzte ich meine Schritte. Unter meinen Sohlen knirscht das Glas zerbrochener Fensterscheiben und zentimeterhoher Staub und Dreck wirbeln hoch. Ich bin irritiert und fasziniert zugleich. An so einem Ort war ich noch nie zuvor. Es ist, als wäre ich im Inneren eines schlafenden Stahlriesen. Nur das dieser nie wieder wachgeküßt werden wird.

Ein sachdienlicher Hinweis einer Fotokollegin hatte mich auf die staubige Spur dieser ungewöhnlichen Fototour in das stillgelegte Stahlwerk Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg gebracht. Als gebürtige Oberpfälzerin ist mir das Werk natürlich ein Begriff. Zwei Jahrhunderte lang hat es diese Region geprägt, tausende von Menschen beschäftigt und als es dann 2002 entgültig vorbei war, war es eine strukturpolitische Katastrophe.
Nun ist es ein vergessener Ort. Das Leben ist zu den zerbrochenen Fenstern hinaus. Es ist totenstill geworden in den riesigen Hallen, die einmal mit eifrigen Treiben, lärmenden Maschinen, Feuer, Hitze und Schweiß gefüllt waren. Jetzt hört man nur das Surren der Stromleitungen und ab und zu das Klicken der Fotoapparate.
Denn über eine Agentur kann man diese einzigartige Industrielocation für Film und Fotoshootings buchen. Sie bietet auch immer wieder “Schnuppertouren” für Fotografen durch das Areal an. Informationen findet ihr unter http://stahlwerk-maxhuette.de/

Wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt, in die faszinierende Welt dieses verlorenen Ortes einzutauchen, empfehle ich euch allerdings schnell zu agieren. Denn im Laufe des kommenden Jahres wird das Gelände Baggern und Abreißkommandos zum Opfer fallen und nur mehr wenige Zeugen als Industriedenkmal erhalten bleiben.

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Urlaubs-Schnappschuss und dann Schluss? Mit diesen 4 TOP SECRET TIPPS werden deine Urlaubsfotos zum dekorativen Volltreffer

Auf so mancher Urlaubsreise wird mehr und schärfer geschossen als in einem Krimi. Von früh bis spät ist der kameraaffine Reisende auf der Jagd  nach dem besonderen Fotomotiv. Und was passiert, nachdem der letzte Schuß verhallt ist? Nachdem Millionen von schönen Urlaubserinnerungen auf die Speicherkarte gebannt wurden? Bestimmt weißt du es aus eigenener Erfahrung. Nichts, nada, niente! Der romantische Sonnenuntergang auf Koh Phi Phi, die atemberaubenden Schluchten Arizonas, das bezaubernde Blümlein am Wegesrand in Mecklenburg-Vorpommern, alle verschwinden sie auf nimmerwiedersehen in den endlosen Weiten  des digitalen Universums.

Aber halt, das muß nicht sein. Hole dir diese wunderbare Erinnerung, diesen Glücksmoment deiner Reise doch einfach in den Alltag deiner 4 Wände und mache dir das Leben darin schön bunt. Deine gelungensten Urlaubsfotos sind es wert, gesehen zu werden. Es gibt viele kreative Möglichkeiten, sie zum Leben zu erwecken. Es folgen 4 meiner TOP SECRET TIPPS  für ungewöhnliche Gestaltungsideen.

 

Dein Bilderbuch zur Traumreise

Fotobuecher

Die besten Fotos einer besonders schönen Reise sind es wert, auf Papier gebracht zu werden. In einem liebevoll gestaltetem Fotobuch kommen deine Erinnerungen an eindrucksvolle Momente garantiert besser zur Geltung als auf einem Tablet oder Fernsehschirm. Und ein Fotobuch zu machen ist heutzutage keine Kunst mehr. Einfach zu bedienende Software und tolle Gestaltungsmöglichkeiten machen die Arbeit zum reinen Vergnügen. Dabei rate ich dir, nur die besten und wichtigsten Fotos für deine Urlaubsgeschichte darin aufzunehmen. Weniger ist bekanntlich mehr. Besonders gut gelungene Aufnahmen kannst du großformatig auf einer Seite oder sogar Doppelseite in Szene setzen. Schön ist es auch, Bilder mit ähnlichen Motiven oder gleicher Thematik in Serien zusammenzufassen. Laß dich bei dem vielfältigen Angebot an Einrahmungsmöglichkeiten bei der Software nicht verführen. Entscheide dich für einige wenige Variationen, sonst wirkt deine Gestaltung überladen und kitschig. Mit Titeln und kurzen Texten kannst du dein einzigartiges Werk abrunden.

 

Lieblingsfoto mit Fundstücken im Mini-Schaukasten

Fotoschaukasten

Nimm’ dir während deiner Reise handfeste Erinnerungen in Form von Sand, Steinen, Muscheln oder sonstigen typischen Fundstücken mit. Dinge, die dich besonders an das Land oder den Ort erinnern. Zuhause suchst du dir das Lieblingsfotomotiv deiner Reise aus und gestaltest es zusammen mit den Farben und Fundstücken, die du mitgebracht hast, in einem tiefen, dafür geeigneten Rahmen, zu deiner ganz persönlichen Urlaubscollage. Ich verwende dazu den quadratischen Rahmen namens Ribba eines bekannten Schwedischen Möbelhauses, der sich bestens dafür eignet. Falls ich Sand verwende, verklebe ich zum Schluss die Rückwand des Rahmens mit Malerband, damit mir der Inhalt beim Aufhängen nicht wieder entgegenrieselt.

 

Bei Anruf Erinnerung

Eine schöne Möglichkeit, den schönsten Moment deines Urlaubs immer bei dir zu tragen, ist es, aus deinem Lieblingsmotiv ein individuelles Smartphone Case erstellen zu lassen. Besonders eignen sich dafür natürlich Motive, die im Hochformat aufgenommen wurden. Mein Tipp: verwendet ein knackiges, kontrastreiches Foto mit einem starken Hauptmotiv. Ich verspreche dir, dein kleines Telefon wird damit ganz groß rauskommen. Anbieter gibt es viele im Netz, wie z.B. designskins.com.

 

Das Bild ist rund

Rundformate

Es gibt viele Präsentationsmöglichkeiten für Wandbilder. Du kannst dein Lieblingsmotiv auf Leinwand, Forexplatte, Alu Dibond oder Acryl drucken lassen. Natürlich steht dir auch die konventionelle Rahmung deines Fotos zur Verfügung. Bisher war eines allerdings klar: das Ergebnis war eckig.

Nun gibt es eine wunderbare Neuheit auf dem Bildermarkt. Das Profilabor Whitewall aus Berlin bietet nun auch Acrylbilder im Rundformat an. So werden aus deinen schönsten Urlaubsfotos nicht nur hundertprozentige Hingucker, sondern richtige Wandobjekte!

Wofür auch immer du dich entscheidest, wichtig ist nur, dass deine Urlaubsfotos nicht nur auf Festplatte oder in der Schublade landen. Dafür sind die Erinnerungen an die schönste Zeit des Jahres nun wirklich zu schade.

Viel Spaß mit deinen Fotohighlights wünscht dir Elisabeth

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Ausstellungstipp: Muse statt Musi – die Wiesn als Ort magischer Stille

Einen ungewohnten Blickwinkel auf das Oktoberfest bietet zur Zeit die Ausstellung “Oktoberfest Cathedrals” des Fotokünstlers  Michael von Hassel in der Rathausgalerie am Marienplatz in München. Der Fotograf hat alle Münchner Oktoberfestzelte nie gesehener Sichtweise ins Bild gebracht: das leere Festzelt nachts gegen vier Uhr morgens. Gezeigt wird das Monumentale eines Bierzelts, seine Größe, Funktionalität und Wucht. Jeder kennt diese 15 Kathedralen der Münchner Wiesn, doch so hat sie bisher kaum jemand gesehen.

Oktoberfest in München. Normalerweise ein Ort der Reizüberflutung: Menschenmassen, Trubel, laute Musik, gröhlende Menschen auf Biertischen, dröhnende Musik aus den Fahrgeschäften…
Dem Fotograf Michael von Hassel ist es gelungen, eine völlig konträres Bild der Wiesn zu vermitteln. Die Wirkung der leeren, aufgeräumten Festhallen, in klarer Zentralperspektive fotografiert, erinnert an die Anmut und Erhabenheit großer Sakralbauten. Michael von Hassel hat die lärmenden Bierhallen in Orte der Stille und Andacht verwandelt. Es herrscht eine “göttliche” Ruhe vor dem Sturm. Die pulsierenden Farben der großformatigen Bilder lassen die Partystimmung, die bald wieder herrschen wird, erahnen.
Wem in der 5. Jahreszeit in München eher nach Kunst, Muse und Ruhe der Sinn steht, sollte sich in die Rathausgalerie begeben.
Vom 11. September bis zum 10. Oktober 2015 ist Michael von Hassels Fotoserie “Oktoberfest Cathedrals” in der Rathausgalerie am Marienplatz zu sehen. Einlass ist von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Ungeahnte Einblicke in geheimnisvolle Winkel der Stadt

Zentral in München gelegen, nur ein paar Gehminuten vom Königsplatz entfernt, erwartet Dich im Mixed Munich Arts ein fotografisches Spielfeld der besonderen Art. In den geheimnisumwitterten Gemäuern eines ehemaligen Heizkraftwerks an der Katharina von Bora Straße hat Kamerahersteller Olympus in Zusammenarbeit mit kreativen Köpfen und erfinderischen Künstlern der Mixed Munich Arts den Photography Playground erschaffen. Eine spannende Erlebniswelt aus Licht und Schatten, Schwarz und Weiß, Positiv und Negativ.

 

Diese Entdeckungstour hat es in sich! Schon beim Anpirschen an den Tatort bin ich verblüfft. Ging ich gerade noch vorbei an luxussanierten Wohnkomplexen und Edelbüros bietet sich mir beim Eintreten in das Gelände der Katharina von Bora Str. 8a ein überraschender Anblick. Eine alte verlassene Industrieanlage mitten in der City, wo sonst jeder Zentimeter zu Gold gemacht wird. So etwas kenne ich sonst nur aus Berlin, hier mitten in München hätte ich das nicht vermutet.
Wie ich bei späteren Recherchen erfahre, handelt es sich hier um ein Zwischennutzungsprojekt. Das ehemalige Gelände der Stadtwerke bietet noch bis Ende 2015 eine interessante Location für einen Club, ein Restaurant, Ausstellungen und Konzerte. Momentan hat man dort eine kunstvolle Spielwiese für passionierte Fotografen untergebracht: den Olympus Photography Playground.

Der Eintritt ist frei. Am Eingang kannst du dir eine Olympus Kamera deiner Wahl für die Entdeckungstour ausleihen. Die SD-Speicherkarte gibt’s am Ende sogar geschenkt. Im Innern erwarten dich kunstvoll gestaltete Räume, surreale Lichtinstallationen, ein professionelles Fotostudio uvm. Die geheimnisvollen Hallen des verlassenen Heizkraftwerkes bieten selbst schon eine sehenswerte Fotokulisse. Du wirst unzählige Motive vor die Linse bekommen.
Das solltest du dir als Fotodetektivin nicht entgehen lassen. Noch bis 20. September kannst du mit deiner Kamera in die bizarre Welt aus Licht- und Kunstobjekten eintauchen und deiner Kreativität freien Lauf lassen. Ein total cooles interaktives Experimentierfeld. Viel Spaß!

 

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Fotodetektivinnen Workshop im August: Brandheißer Fall an kühlem Nass

Bei tropischen 33 Grad begaben sich letztens die Fotodetektivinnen auf spannende Spur des Themas “Wasser”. Damit Kopf und Finger nicht heiß liefen, hatten wir einen kühlen Tatort im Englischen Garten für unsere Ermittlungen gewählt. Der kleine Wasserfall am Schwabinger Bach sollte uns zahlreiche Tatmotive geben.

Unsere Tarnung muß wohl sehr unauffällig gewirkt haben, als wir 5 Frauen vergangenen Donnerstag, schwer bepackt mit Kameras und Stativen, dort am Schwabinger Bach unsere Ermittlungen aufgenommen haben. Inmitten halbnackter, chillender Menschen, die im Wasser ihren Spaß hatten, machten wir uns daran, die Bewegung des Wassers mittels verschiedener Techniken interessant ins Bild zu bringen.

Wasser1

Die Belichtungszeit ist das wesentliche Gestaltungselement, wenn es um die Darstellung von Bewegung geht. Beim Bild oben sollte die Lebendigkeit und Frische des kühlen Nass rüberkommen. Also wählte ich eine schnelle Belichtungszeit von 1/1000 Sek.. Dadurch wird die Bewegung des Wassers sozusagen im Bild eingefroren. Durch die Wahl längerer Belichtungszeiten kann man die Bewegung des Wassers, den Fluß, interessant sichtbar machen. Allerdings ist es bei Belichtungszeiten, die länger als 1/15 Sek. sind, nicht mehr möglich, aus der Hand zu fotografieren. Um verwacklungsfreie Foto zu erhalten, muß die Kamera auf ein Stativ montiert werden. Ich hatte beim Workshop meine beiden Stative an zwei kreative Workshopteilnehmerinnen verliehen.
Ihnen sind tolle Fotos mithilfe längerer Belichtungszeiten gelungen, die ich euch hier zeigen möchte.
Hier z.B. das Lieblingsfoto von Julia Hausburg aus dem Workshop. Super gelungen Julia!

JHWasserfall-1

 

Und das ist das Lieblingfoto von Anni. Sie fasziniert daran die interessante Spiegelung. Sehr gutes Auge Anni!


Also dann, bleibt neugierig und kreativ! Bis zum nächsten Fall,

Eure Oberspürnase Elisabeth

 

 

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